Wortlaut des Antrages:
Die Landesversammlung des FVDZ Baden-Württemberg fordert die Bundesregierung auf, die präventionsorientierte Parodontitis-Therapie gesetzlich als Früherkennungs- und Vorsorgeleistung zu verankern und eine angemessene, vollumfängliche Vergütung außerhalb jeglicher Budgetierung sicherzustellen.
Begründung:
Die Mundgesundheit der Bevölkerung in Deutschland gehört im internationalen Vergleich zu den besten weltweit. Die Ergebnisse der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS 6 von 2025) belegen eindrücklich, dass dieser Erfolg auf den seit Jahrzehnten konsequent verfolgten präventionsorientierten Versorgungsansatz in der Zahnmedizin zurückzuführen ist.
Damit dieser Erfolgsweg fortgesetzt werden kann, müssen die politischen Rahmenbedingungen so ausgestaltet sein, dass Prävention auch künftig die Grundlage der Versorgung bildet. Die Landesversammlung des FVDZ Baden-Württemberg fordert die Bundesregierung deshalb auf, Prävention als zentrales gesundheitspolitisches Leitmotiv zu verankern und die entsprechenden Strukturen dauerhaft abzusichern.
Abstimmung: einstimmig angenommen